Veröffentlicht am 9. Oktober 2014

Mein Handwerk

zart und unschuldig kommen
deine silben geflogen
spielst die süße evaleier
die frucht enthältst du mir vor

drehst den spieß mir um
willst hören was ich fühle
labst dich dort drüben
an meinem gestammel:

Erstehen und entsagen der Nacht
Heulen mit den bunten Wölfen
Zerreißen das Laken und auch Dir
Den Schutzmantel rauben

zur schädeldecke pocht
unerbittlich der blutstrom
im takt mit letzten onlinefetzen
gnade! gnade! gnade!

der alte adam darbt im garten
geblähte stirn wankende schenkel
was ich schreibe fühle ich und folge
doch nur den heiseren sirenen


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.