schwarz weiss lyrik

KING WINGS

KING WINGS …sind trotzdem kein Gedicht


Großer Wagen

[Hymnus]

Pflückte ich Strahlen der Himmel
könnte ich lauschen der Zeit
arglos wollt ich verglimmen
unendlich satt und gescheit

So aber brechen die Wellen
bildschirmpoliert mir ins Hirn
Nahrung erquickt nur den Schnellen
zunehmend dumpf meine Stirn

Träum ich den Morgen herinnen
seh wie er zappelt und spricht
möcht diesem Schwerschlaf entrinnen
endlich in frühgraues Licht


Toccata und Fuge

Wie sie den Tag kommentieren
rückwärts
die Septakkorde durch die Stunden
flechten
kurz vor Toresschluss das Präludium
davor Schweigen


Heilkopf

[Sonett der Bürgerpflichten]

Schmieg betend dich an die Ufer des Arno
Dein Bauch sei der Kiesel Ruhestatt
Der Menschen Werk möge flirren dir über der Ebene
Öffne deiner Heimat die Schleusen des Horizonts

Zieh durch die Mooswälder mit dem Gewicht der Ohren
Am Himmelswind richte aus deine Glieder
Allein im Schatten der Zypressen mach Freunde dir
Stimm ein in die Seufzer der streunenden Hunde

Güte und Lehm sei deines Lebens Grund
Rede von deiner Seele als etwas anderem
Im Rudel sprich im Rhythmus zweier Augenpaare

Dreh dich nicht um auf der Reise nach Eden
Maßvollen Schrittes grüße die Ölbäume deines Herzens
Gib ab die Schlachtfelder und Tränen dem Allerersten


picture & poem
Gründliche Meditation

Gründliche Meditation

Butterflies and Zebras and Moonbeams

Butterflies and Zebras and Moonbeams

Gründliche Meditation

Gründliche Meditation

Rosendüfte

Rosendüfte

Oh, wie schön

Oh, wie schön

präfaktisch

präfaktisch

Alle hundert Jahr

Alle hundert Jahr

trochäischen Schrittes

trochäischen Schrittes

Unterm Grillteller

Unterm Grillteller

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